Ocena brak

„Der Sport erzieht zu fairem Verhalten in der Gemeinschaft” Erlaeutern Sie diese Aussage und pruefen Sie, inwieweit sie ihr zustimmen koennen.

Autor /amoumnLoart Dodano /21.08.2005

Der Sport hatte immer grosse Bedeutung fuer die Entwicklung von Gesellschaften. Bereits in der Antike wurden schon Wettbewerbe ausgetragen. Die Sportler, die gewannen, waren spaeter sehr bekannt und genossen viele Privilegien. Es gab keine Epoche, in der Sport nicht populaer war. So hatte der Sport groen Einfluss auf die ganze Gesellschaft. Und wie alle wissen, gibt es im Sport strenge Regeln. Deshalb kann man sagen, dass Sport zu fairem Verhalten in der Gemeinschaft erzieht. Denn durch den Sport wurde die Gesellschaft an die Einhaltung von Regeln gewhnt. Aber gibt es viele Argumente, die sowohl fr als auch gegen diese These sprechen knnen.
Wie bereits oben erwhnt, haben alle Sportdisziplinen genaue Regeln und alle Verste werden (zumindest theoretisch) sofort bestraft. Wir hoeren sehr oft von Dopingaffaeren und Disqualifikationen von Sportlern. Aber kann man alle Verste aufdecken? Selbstverstaendlich ist das unmoeglich. Und nicht nur bei grossen, internationalen Wettkaempfen geschieht das sehr oft. Auch wenn ich z.B, Basketball in der Schule spiele, brechen viele Leute die Regeln! Aber dass passiert meistens nur deshalb, weil in der Schule fr das Spielen Noten vergeben werden. Die Konkurrenz ist daher oft sehr gro. Wenn nur um das Spiel an sich geht, verhalten die Leute sich fair. Sie spielen aus Spass und nicht fuer gute Noten. Es kommt dann nicht auf die Ergebnisse an und deshalb knnen solche Spiele dann auch fair sein.
In der Welt des Leistungssports ist das faire Verhalten unmoeglich. Ich denke, dass es keinen Sportler gibt, der sich immer an die Regeln haelllt. Wenn es nmlich um Geld geht, sind Leute bereit, alles zu machen. Sie nehmen „Medikamente“, die ihnen helfen bessere Ergebnisse zu erzielen. Auerdem lernen sie so spielen, dass der Schiedsrichter whrend des Spiels Verste, wie z.B. Fouls nicht bemerkt. Hier geht aber nicht nur um das Verhalten der Sportler. Der Wettbewerb ist wie eine grosse Maschinerie...Neben den Sportlern gibt es in allen Sportarten viele einflussreiche Leute, die versuchen die Sportler oder die Schiedsrichter zu beeinflussen. Z.B. versuchen sie Ergebnisse von Spielen zu manipulieren. Die Sportler stehen unter Druck, denn sie sind finanziell abhngig. Fuer sie ist der Sport ihr Beruf und nicht nur ein Hobby. Sie muessen gewinnen, um Geld zu verdienen und deshalb machen sie alles, um das zu schaffen. Aber trotzdem gibt es viele Leute, die an ehrlichem Sport glauben. Ich denke, dass frher, als es beim Sport um nicht so viel Geld ging, das noch nicht so war wie heute.
Zusammenfassend moechte ich sagen, dass meiner Meinung nach Sport zu keinem fairem Verhalten in der Gemeinschaft erzieht. Wie koennen wir ueber ehrlichen Sport sprechen wenn dieser Begriff nicht zutrifft, weil es keinen ehrlichen Sport gibt? Dieser Begriff trifft meiner Meinung nach nur zu, wenn wir ueber Sport als Hobby (also das Spielen zum Spass) sprechen. Ich verstehe Sport in diesem Zusammenhang jedoch als Beruf und daher kann der Leistungssport nicht zu fairem Verhalten in der Gesellschaft erziehen, da der Leistungssport nicht fair ist.

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